Frühlingszeit ist Spargelzeit
Bald ist es wieder soweit. Endlich!!! Die Spargelzeit beginnt. Und in manchen Supermärkten hat sie bereits begonnen, denn man kann ihn jetzt schon kaufen. Die ganz Ungeduldigen wird es vielleicht freuen, aber wer ein echter Spargelliebhaber ist, der wartet. Und zwar bis etwa Mitte April. Denn wenn es bis dahin warm genug war, dann kommt er auch ohne Bodenheizung von ganz alleine aus der Erde und schmeckt, bei viel günstigeren Preisen, viel viel besser. Bis zum Johannistag am 24. Juni darf man ihn ganz offiziell genießen. Danach braucht er Ruhe, damit sich bis zur Ernte im nächsten Jahr wieder genug Sprossen bilden können.

Spargel lässt sich wunderbar mit versch. Beilagen kombinieren - z.B. mit Lachs.
Gemüse mit Geschichte
Spargel wird im Volksmund auch gerne „Königliches Gemüse“ genannt. Wahrscheinlich rührt das daher, dass Ludwig der XIV den Spargel sehr schätzte und ihn in seinem Schlossgarten anbauen ließ. Aber es gibt Hinweise darauf, dass sogar schon die Pharaonen im alten Ägypten den Spargel als besondere Delikatesse gemocht haben. Den Griechen und den Römern verdankt er seinen Ruf, eine aphrodisierende Wirkung zu haben. In Deutschland wird das hoheitliche Gemüse seit dem 16. Jahrhundert kultiviert und galt auch hier lange als Delikatesse. Durch seinen vergleichsweise geringen Nährwert und den aufwendigen Anbau hat man ihn tatsächlich nur aus geschmacklichen Gründen angebaut.
Spargel ist gesund
Der Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Mit gerade mal 18 kcal pro 100 Gramm hat er sehr wenig Kalorien und gleichzeitig viele Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem Kalium, Vitamin C und E und B-Vitamine machen ihn zu einem besonders wertvollen Lebensmittel.
Spargelgerichte werden schnell zur Kalorienbombe
Spargel an sich ist zwar sehr kalorienarm, aber Sauce Hollandaise, Bröselbutter und das obligatorische panierte Schnitzel als Beilage machen aus dem Spargelgericht schnell mal eine Kalorien- und Cholesterinbombe. Also gilt hier wie fast immer: Genuss ja, aber in Maßen! Ein toller Tipp: Wer auf seinen Cholesterinspiegel achten und gleichzeitig nicht auf den leckeren Buttergeschmack verzichten will, der kann auf Rapsöl mit Buttergeschmack ausweichen. Diese Öle gibt es mittlerweile in vielen gut sortierten Lebensmittelläden. Aber Vorsicht: Auch wenn das Öl pflanzlich und damit cholesterinfrei ist – der Kaloriengehalt bleibt der Selbe.
Spargel wirkt entwässernd
Ein weiterer sehr positiver Inhaltsstoff des Spargels ist die Asparaginsäure. Sie regt die Nierenfunktion und wirkt damit entwässernd. Toll also für Menschen, die zu Wassereinlagerungen und Übergewicht neigen. Überhaupt kann man von dem Spargel eigentlich gar nicht genug essen. Nutzen sie also die Spargelzeit, so oft es geht.
Frischetest
Um zu überprüfen ob der Spargel denn auch frisch und knackig ist, reibt man die Stangen aneinander. Wenn sie ein quietschendes Geräusch machen, dann sind sie frisch. Man sollte sich auch die Enden ansehen, denn die sollten nicht trocken sein. Sind sie das, dann wurde der Spargel schon vor längerer Zeit geerntet. Gut, ein Drama ist es nicht, aber man muss bei trockenen Enden doch mehr wegschneiden als bei frischen Enden. Die Köpfe des Spargels sollten ganz fest und verschlossen sein.
Aufbewahrung
Wenn man richtig schönen und knackigen Spargel ergattern kann, dann darf man ruhigen Gewissens ein bisschen mehr mitnehmen. Der Spargel bleibt im Kühlschrank für rund 4 Tage frisch, wenn man ihn in ein feuchtes Küchentuch einschlägt.







