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	<title>Juvalis Versandapotheke &#124; Welt der Gesundheit</title>
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	<description>Juvalis präsentiert die ganze Welt der Gesundheit</description>
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		<title>Wie man aus Vorsätzen Gewohnheiten macht</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 07:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl. oec. troph. Elisabeth Weise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr das? Man nimmt sich etwas vor, z.B. weniger Schokolade zu naschen, öfter mit dem Fahrrad zu fahren, mehr Gemüse zu essen und so weiter. Das klappt dann so etwa 1 bis 3 Tage und schon schiebt man sich doch wieder ein Stück Schoki in den Mund, fährt doch lieber mit dem Auto, denn <span id="more-322855"></span>es ist ja so kühl, oder „kocht“ sich doch schnell eine Tiefkühlpizza. Man hat es ja eilig. Was ist da bloß los mit uns? Warum können wir so schwer umsetzen was uns doch eigentlich nur gut tun würde? Wie läuft es übrigens mit euren guten Vorsätzen für 2013?</p>
<div id="attachment_323001" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-323001" title="Radfahren zum Abnehmen" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Gewohnheit-Radfahren.jpg" alt="Radfahren zum Abnehmen" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Abnehmen z.B. kann mit den richtigen Gewohnheiten auch leicht sein.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mit jedem Vorsatz möchte man ein Ziel erreichen</h2>
<p>Hinter unseren guten Vorsätzen steckt eigentlich immer ein bestimmtes Ziel. Bezogen auf die Beispiele die ich genannt habe, vielleicht Gewicht zu verlieren oder fitter zu werden. Der gute Vorsatz soll unser Weg zu diesem bestimmten Ziel sein. Doch auch wenn der Vorsatz gut ist, es ist gar nicht so einfach ihn umzusetzen. Damit das gelingt, muss aus dem Vorsatz erst eine Gewohnheit werden. In einer Studie von Wolf (2012) wird nun geklärt, wie das geht. Eigentlich stehen da keine großartigen neuen Erkenntnisse drin, aber mir wurde nochmal deutlich, was genau eigentlich geändert werden muss.</p>
<h2>Die Bedingungen müssen zu Gunsten der neuen Gewohnheit verändert werden</h2>
<p>Nehmen wir mal das Beispiel mit dem Fahrrad fahren. Ich möchte also mehr Fahrrad fahren, weil ich sportlicher werden und vielleicht noch ein paar Pfunde verlieren möchte. Eigentlich klingt das ja ganz einfach, jeden Tag aufs Fahrrad setzen und los. Und trotzdem ist es nicht so einfach. Wieso? Weil es noch keine Gewohnheit ist. Damit etwas zur Gewohnheit wird, muss es hundert Mal wiederholt werden. Damit wir es wiederholen, müssen aber vorher die Bedingungen zu Gunsten der neuen Gewohnheit geändert werden. Und wir müssen verstehen, was uns in der Vergangenheit dazu veranlasst hat, das alte Verhalten an den Tag zu legen. Was heißt das genau?</p>
<h2>Ein Beispiel: Wie schaffe ich es, von nun an mehr Rad zu fahren?</h2>
<p>Nun, zunächst müssten wir uns also überlegen, warum wir in der Vergangenheit in manchen Situationen nicht Fahrrad gefahren sind. Das kann sehr viele Gründe haben. Wir hatten es eilig, es regnete, das Fahrrad hat immer noch einen Platten, es steht im Keller, wir hatten viel zu transportieren, das Licht funktioniert nicht, wir haben noch immer keinen Helm gekauft und so weiter.  Doch das sind alles Dinge, die man eigentlich ändern kann. Das also ist der Schweinehund, den es tatsächlich zu besiegen gilt.  Warum besorgen wir uns nicht einfach Regenklamotten und einen Fahrradanhänger? Warum pflegen wir unser Rad nicht? Warum lassen wir es nicht reparieren? Warum stellen wir es nicht einfach dorthin, wo wir leicht dran kommen?</p>
<h2>Das Ziel wird irgendwann nebensächlich</h2>
<p>Die Bedingungen zu ändern ist der wichtigste Schritt zur neuen Gewohnheit. Dann gibt es keine Ausreden mehr. Trotzdem muss man das Rad fahren immer und immer wieder wiederholen, bevor es zur Gewohnheit wird. Das Schöne ist, dass das eigentliche Ziel irgendwann nebensächlich wird. Irgendwann steigen wir gerne aufs Rad, genießen die Bewegung und die frische Luft, ohne ans Abnehmen zu denken. Wenn das der Fall ist, hat man es geschafft. Der gute Vorsatz ist zur Gewohnheit geworden.</p>
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		<title>Keine Ausreden mehr! Ab heute gibt es nur noch Bio-Bananen!</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juliane Marks</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin inkonsequent! Beim Einkauf landeten in den letzten Jahren oft Bananen aus konventionellem Anbau in meinem Einkaufkorb. Und das, obwohl ich bei meinen Einkäufen meist auf regionale Herkunft der Lebensmittel achte, darauf, dass keine tierischen Bestanteile enthalten sind und auch auf Siegel, die <span id="more-322843"></span>für ökologischen Anbau und für vertrauenswürdige Verbänden stehen. Ich bin der Meinung, dass diese erstens für Mensch, Tier und Umwelt verträglicher hergestellt wurden, als Lebensmittel aus konventioneller Herstellung, mich zweitens weniger mit Schadstoffen belasten, dafür optimaler mit Nährstoffen versorgen und drittens einfach besser schmecken. Wie gesagt, landen aus verschiedenen Gründen trotzdem konventionelle und Junk-Food Artikel in meinem Einkaufskorb. Chips zum Beispiel: Schmecken als Bio-Variante eher fad. Bio-Schlangengurken kosten außerhalb der Hauptsaison ganze drei Euro! Und Bananen tragen, ob nun Bio oder nicht, durch lange Transportwege eine dramatisch hohe CO2 Bilanz mit sich herum. Pestizide mit denen sie behandelt werden, blieben in meinem naiven Denken, durch die feste Schale von der Frucht fern und beunruhigen mich nicht weiter. Diese Denk- und Handelsweise ist nicht konsequent, aber – mein Gott – irgendwie menschlich.</p>
<div id="attachment_322982" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322982" title="Bio-Bananen" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Bio-Bananen.jpg" alt="Bio-Bananen" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kaufen Sie Bio-Bananen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare zum Thema.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aufgrund eines Fernsehbeitrages habe ich mich aber doch mal in das Thema Bananen gestürzt und muss sagen: Hier gibt es für mich keine zwei Meinungen mehr. Bio-Bananen oder keine! Warum, lesen Sie unten.</p>
<h2>Der konventionelle Anbau</h2>
<p>Die riesigen Monokulturen in Ecuador, Costa Rica und Brasilien, auf denen konventioneller Bananenbau betrieben wird, ist alles andere als leicht gemanagte Landwirtschaft. Das warme feuchte Klima bietet Insekten optimale Bedingungen, die sich wunderbar von einer Bananenstaude zur nächsten bewegen. Das birgt ein immenses Risiko für die Betreiber der Plantagen. Zum Schutz werden die Stauden und Fruchtkolben deshalb oft mit Plastiktüten eingehüllt, und mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Flugzeuge fliegen über die Felder und besprühen von oben das gesamte Anbaugebiet. Das schlimme daran: Während dies geschieht arbeiten Plantagenarbeiter weiterhin an den Bananenstauden. Sogar Wohnhäuser bleiben von der Pestizidwolke nicht verschont. Was das für Arbeiter, Familien und Kinder bedeutet, ist erschreckend. Die Stoffe, mit denen hier Menschen und deren Lebensraum besprüht wird, sind krebserregend. Kopfschmerzen und Atembeschwerden bei Erwachsenen und Missbildungen bei Säuglingen stehen dadurch bei der Bevölkerung an der Tagesordnung.</p>
<p>Diese Stoffe sind, aus gutem Grund, in der EU verboten. Die Crux an der Sache: Trotz nachgewiesener Toxizität werden sie von hieraus in die Anbauländer von Bananen verkauft, um dort sorglos eingesetzt zu werden.</p>
<h2>Das gesundheitliche Risiko</h2>
<p>Die Menschen, die Bananen ernten und verpacken leiden früher oder später unter den versprühten Pestiziden in ihrer Umgebung. Unserer Gesundheit schaden gespritzte Bananenschalen jedoch nicht. Die Pestizide bleiben auf der dicken Schale und dringen nicht zu der Frucht durch. Allerdings bleiben sie an unseren Händen haften und gelangen auf diesem Weg dann eventuell doch an der Frucht und in unserem Mund. Ein anderer Weg geht oft über anderes Obst, das in der Obstschale mit der Banane in Berührung gekommen ist und so zum Überträger der Pestizide wird. Es gilt also: Bananen waschen bevor sie zuhause gelagert werden und Hände reinigen.</p>
<h2>Der Nutzen für unsere Gesundheit</h2>
<p>Ob nun nach ökologischen Richtlinien oder konventionell produziert, Bananen sind gesund!</p>
<p>Mit 74% Wasser, 21,4% Kohlenhydrate, 1,8 g Ballaststoffe, 1,1% Eiweiß und 0,2% Fett gelten sie als hervorragender Energielieferant. Denn aufgrund der enthaltenen Zucker Saccharose, Glucose und Fructose lässt der Genuss einer Banane den Blutzuckerspiegel relativ schnell ansteigen und hält den erreichten Standard konstant an. Das macht die Banane unter Sportlern aber auch Denkern zu einem heißgeliebten Snack für Zwischendurch.</p>
<p>Die in der Banane enthaltenen B Vitamine sind wichtig für den Energiestoffwechsel und unterstützen so Jeden auf dem Weg zu seiner persönlichen Höchstleistung. Kalium und Magnesium versorgen zudem unsere Muskeln und das in Bananen enthaltene Gewebshormon Serotonin dient als Neurotransmitter im Gehirn und sorgt für gute Laune.</p>
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		<title>Warum amerikanische Eier bei uns illegal wären – und umgekehrt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 06:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl. oec. troph. Elisabeth Weise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist schon komisch, denn eigentlich empfinde ich die USA, verglichen mit anderen Ländern, als Europa sehr ähnlich. Aber ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon komisch, denn eigentlich empfinde ich die USA, verglichen mit anderen Ländern, als Europa sehr ähnlich. Aber ein Austausch von Eiern – das käme auf keinen Fall in Frage. Warum? Sind Eier nicht überall auf der Welt gleich? Eigelb und Eiweiß <span id="more-322866"></span>drin, Schale außen? Das wohl schon, aber sobald sie die Stelle verlassen, auf der sie gelegt wurden, haben europäische und amerikanische Eier unterschiedliche Wege.</p>
<div id="attachment_322961" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322961" title="Hühner" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Huehner.jpg" alt="Hühner" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Für gesunde Eier bedarf es, egal in welchem Land, gesunder und glücklicher Hühner.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Amerikanische Eier werden gewaschen – Europäische nicht</h2>
<p>Auch wenn die Unterschiede nicht so riesig sind, die Amis zeigen doch so manch andere Herangehensweise an Probleme. Eins dieser „Probleme“ ist das Hygieneproblem. Eier kommen nun mal vom Huhn, werden in ein Nest oder den Stallboden gelegt und kommen dadurch mit Schmutz in Berührung. Auch Federn und Fäkalien können durchaus mal so einem Ei anhaften. In den USA gibt es deshalb ein Gesetz, das besagt, dass Eier, die nicht gewaschen und keimfrei sind, in den Supermarktregalen nichts verloren haben. In der EU wiederum ist es verboten, Eier der Güteklasse A vor dem Verkauf zu waschen.</p>
<h2>Argumente der EU</h2>
<p>Warum wird das so unterschiedliche gehandhabt? Nun, in  der EU geht man davon aus, dass dieses Verbot die Landwirte dazu veranlassen soll, ihre Ställe so sauber wie möglich zu halten. Niemand würde ja Eier kaufen, denen Dreck anhaftet. Der Landwirt ist also verantwortlich für die Hygiene in seinem Stall, und das soll auch dem Tier zu Gute kommen. So müssen die Hühner nicht in ihrem  Mist waten.</p>
<h2>Argumente der USA</h2>
<p>In den USA wiederum geht man davon aus, dass immer ein bisschen Dreck auf dem Ei vorhanden sein würde, auch wenn der Stall noch so sauber gehalten würde. Vor allem bei Boden- und Freilandhaltung sei das ja unvermeidbar. Und weil es sich bei dem Dreck ja meist um Fäkalien handle, stelle das eine Bedrohung der Lebensmittelsicherheit dar. Deshalb werden die Eier mit warmem Wasser und geruchloser Seife gewaschen. Danach werden sie mit Desinfektionsmittel besprüht und getrocknet.</p>
<h2>Das Waschen ist aber auch nicht ungefährlich</h2>
<p>Das Trocknen ist immens wichtig, denn Bakterien können durch eine trockene Schale nicht ins Innere des Eies gelangen. Die Schale wirkt wie eine Schutzbarriere. Wasser dient Bakterien wie Salmonellen als Transportmittel ins Innere des sehr porenreichen Eies. Das wiederum ist auch ein Grund, warum die EU sich gegen das Waschen von Eiern ausspricht. Werden der Waschprozess und das anschließende Trocknen nicht besonders sorgfältig durchgeführt, dann birgt das letzten Endes noch viel größere Risiken als die Keime, die sonst nur auf der Schale vorhanden sind.</p>
<h2>Die Henne selbst trägt bereits eine antibakterielle Schutzschicht auf</h2>
<p>Beim Legen des Eis trägt die Henne gewissermaßen eine natürliche Schutzschicht auf das Ei auf, die schnell nach dem Legen trocknet. Dadurch ist das Innere des Eies nicht nur vor Bakterien geschützt, sondern auch vor dem schnellen Verderb. Die Eier sind so auf natürliche Weise länger haltbar. Durch das Waschen wird diese natürliche Schutzschicht größtenteils entfernt. In den USA findet man die Eier auch immer im Kühlregal des Supermarktes – bei uns hingegen stehen sie bei Zimmertemperatur. Wer nun Recht hat oder was letztlich besser ist, ist eigentlich unerheblich.  Ich finde diesen Unterschied nur interessant, weil es wiedermal  kulturelle Unterschiede sichtbar macht. Das hat Essen im Allgemeinen ja oft so an sich.</p>
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		<title>Preisduell: Kochen vs. Fertig Kaufen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 06:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl. oec. troph. Elisabeth Weise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute saß ich seit langem das erste Mal wieder draußen zum Mittagessen. Bei dem herrlichen Sonnenschein kann man es drin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute saß ich seit langem das erste Mal wieder draußen zum Mittagessen. Bei dem herrlichen Sonnenschein kann man es drin ja auch kaum aushalten. Das haben sich auch viele andere gedacht, denn es war ziemlich voll. Ich habe mich also einfach mit an einen Tisch gesetzt<span id="more-322874"></span>, an dem ein Herr und zwei junge Inder sich in halbgutem Englisch über das Essen dieser Kantine unterhalten haben. Der Herr hatte augenscheinlich das Asia-Spezial vor sich auf dem Tisch. Ein Teller mit Basmati-Reis, Kichererbsen, Gemüse und süß-saurer Soße, für 4,95 Euro. Den Preis wusste ich noch, denn ich habe auch kurz damit geliebäugelt. Es war dann unvermeidbar, deren Gespräch mitzuhören (ich habe nicht gelauscht!), in dem der Herr seinen indischen Tischgesellen erklärt hat, man könne hier in Deutschland so günstiges Mittagessen bekommen, dass es teurer wäre zu Hause selbst zu kochen.</p>
<div id="attachment_322946" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322946" title="Zutaten einkaufen" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Zutaten-einkaufen.jpg" alt="Zutaten einkaufen" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Wer seine Mahlzeiten im Voraus plant, kann gezielter und damit sparsamer einkaufen.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Woher kommt die Idee, dass fertig Kaufen günstiger sein könnte?</h2>
<p>Eine Begründung für diese unsinnige Behauptung hat er auch gleich noch mitgeliefert:  Es gäbe ja keine so kleinen Mengen an Zutaten zu kaufen.  Höflich wie die Inder sind haben sie freundlich zustimmend genickt. Aber mir blieb zum einen fast ein Gnocchi im Halse stecken (ich hatte mich doch für die Gnocchi entschieden, Fehler.),  zum anderen ging mir aber auch ein Licht auf: Wenn die Menschen so rechnen, verstehe ich jetzt auch, warum so viele teure Fertigprodukte gekauft werden – und zwar auch von Personen, die es sich eigentlich gar nicht leisten könnten.</p>
<h2>Man muss nicht pro Einkauf, sondern pro Mahlzeit rechnen</h2>
<p>Der Fehler in der Rechnung ist doch eigentlich ganz offensichtlich, zumindest dachte ich das bislang. Der nette Herr darf natürlich nicht den ganzen Einkauf als Kosten für die einzelne Mahlzeit anrechnen, sondern nur den tatsächlichen Wareneinsatz. Beispiel: Hat er ein ganzes Bund Möhren gekauft, braucht aber für das Rezept nur eine, kommen eine Waage und der klassische Dreisatz zum Einsatz. Er muss berechnen, was die einzelne Karotte kostet. Genauso geht es mit den anderen Zutaten und auch Gewürzen.</p>
<h2>Wer gut plant, der spart</h2>
<p>Die übrigen Karotten wirft man in der Regel ja nicht weg, sondern verwendet sie in den nächsten Tagen für ein anderes Rezept, oder friert sie zumindest ein. Jemand, der seine Mahlzeiten einigermaßen gut plant, spart bares Geld. Denn würde man wie in diesem Beispiel die restlichen Karotten wegwerfen, dann müsste man sie komplett zu den Kosten einer einzelnen Mahlzeit zählen und dann wird es tatsächlich teuer. Aber gibt es noch andere Gründe warum manche Menschen denken fertig Kaufen sei günstiger?</p>
<h2>Zeit ist Geld</h2>
<p>Ich habe schon oft das Argument gehört, man würde in der Zeit, die man am Herd steht, mehr verdienen als man für eine gekaufte Mahlzeit ausgibt. Meiner Meinung nach gilt das nur bedingt. Es gibt sehr viele Gerichte, die man genauso schnell selber kochen kann wie Auftauen und Erwärmen eines Fertigproduktes dauern. Und wer ein bisschen vorausschauend kocht und einen Gefrierschrank besitzt, kann sich sogar portionsweise etwas einfrieren. Wenn dann mal wenig Zeit ist, kann man sich das auftauen und spart noch Geld dabei. Das kann man dann wieder ausgeben an einem so schönen Tag wie diesem, wenn man sich das teurere fertige Essen einfach mal gönnen will, weil man die Sonne genießen möchte.</p>
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		<title>Keine Sünde: Leckere Snackideen für Zwischendurch</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 06:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl. oec. troph. Elisabeth Weise</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Grundsätzlich finde ich ja nicht, dass man sich diese meist einfach großartig schmeckenden, oft sehr zucker-und/oder fettlastigen kleinen Sünden ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich finde ich ja nicht, dass man sich diese meist einfach großartig schmeckenden, oft sehr zucker-und/oder fettlastigen kleinen Sünden ganz verbieten sollte. Und auch das schlechte Gewissen danach kann meinetwegen ruhig draußen bleiben. Damit das aber gelingt, muss man das richtige Maß finden und<span id="more-322870"></span> zwischendurch eben auch mal etwas Kalorienarmes und vielleicht Nährstoffreiches essen. Hier habe ich ein paar ganz einfache Snackideen für den Heißhunger Zwischendurch zusammengestellt.</p>
<div id="attachment_322912" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322912" title="Nussmix" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Nussmix.jpg" alt="Nüsse mit Nährstoffen" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Snacks dürfen heute schmecken und gleichzeitig gesund sein.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gefrorene Weintrauben</h2>
<p>Ja, richtig, gefrorene Weintrauben. Das ist richtig lecker und überraschend „cremig“. Für diese Snackidee einfach Weintrauben, rot oder weiß, abzupfen so viel man will. Die Trauben gründlich waschen, denn Weintrauben sind oft stark gespritzt. Die gewaschenen Trauben steckt man in einen Gefrierbeutel und dann ab in den Freezer. Ganz einfach. Und gerade wenn dann endlich einmal der Sommer kommt, eine erfrischende und süße Idee.</p>
<h2>Früchtequark mit Früchten der Saison</h2>
<p>Auch das ist sehr einfach und gut bei Süßhunger. Zudem liefert diese Speise nicht nur Kalzium und Eiweiß, sondern auch noch reichlich Vitamine. Dazu einfach Magerquark mit Milch verrühren, damit der auch schön cremig wird. Dann nach Belieben und Saison Früchte reinschneiden, verrühren, fertig. Eilige können auch gefrorene Früchte, wie zum Beispiel Himbeeren oder Heidelbeeren verwenden und sparen sich so noch das Schneiden.</p>
<h2>Schnelle Tomatensuppe</h2>
<p>Wer das Gefühl hat, er bräuchte schnell etwas Warmes, kann sich eine Tasse dieser Tomatensuppe kochen. Eine Zwiebel hacken und anbraten, eine Prise Zucker und eine Prise Zimt darüber geben. Pizzatomaten (ungewürzt) aus der Dose dazugeben, mit Salz, Pfeffer und einer großen Portion Tiefkühlkräutern nach Belieben abschmecken. Kräuter sind vitamin- und mineralstoffreich, die Tomaten liefern den Radikalfänger Lycopin.</p>
<h2>Knäckebrot mit Lachsschinken</h2>
<p>Gegen den salzigen kleinen Hunger ist das hier wirklich schmackhaft und liefert viele Mineralstoffe. Eine Scheibe Knäckebrot nicht zu dick mit Frischkäse bestreichen, zwei Scheiben Lachsschinken darauflegen und mit Salatgurke und Kresse garnieren.</p>
<h2>Knäckebrot mit Käse und Paprika</h2>
<p>Magerer Käse schmeckt zugegeben oftmals etwas fade und ich sehe schon ein, dass guter Käse nun mal Fett braucht. Allerdings gibt es ein paar Tricks, wie man den trockenen Beigeschmack von Magerkäse einfach wegzaubern kann. Zum Beispiel mit aufgeschnittener Paprika. Für diesen Snack eine Scheibe Magerkäse auf ein Knäckebrot legen und mit 3 Ringen roter Paprika und Pfeffer garnieren. Rote Paprika liefert übrigens sehr viel Vitamin C.</p>
<h2>Knäckebrot mit Räucherforelle</h2>
<p>Das ist deftig. Eine Scheibe Knäckebrot dünn mit Frischkäse und Meerrettich bestreichen, ein Stück Forellenfilet (nicht unbedingt ein Ganzes) vorsichtig zerteilen bzw. zerdrücken und das Brot damit belegen. Darauf kann man dann noch dünne Zwiebelringe legen. Zwiebeln wirken wegen der enthaltenen Senföle desinfizieren und sollen helfen, Infektionen vorzubeugen.</p>
<h2>Studentenfutter</h2>
<p>Klar, das kann man auch fertig kaufen, aber mich stört immer dieser hohe Anteil an Rosinen. Die sind zwar lecker, haben aber auch viel Zucker. Und die Nussmischung ist meist auch nicht so aufregend. Mein Tipp: Nussmischung selber zusammenstellen und auch Trockenfrüchte nach Belieben dazutun. Dabei natürlich sparsam sein. Und auch wenn Nüsse auf Grund ihrer ungesättigten Fettsäuren einfach gesund sind, so sind sie doch sehr kalorienreich. Eine kleine Hand voll Studentenfutter sollte also genügen, um den Heißhunger zu stillen.</p>
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		<item>
		<title>Der Ostfriesentee – eine schöne alte Tradition</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dipl. oec. troph. Elisabeth Weise</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ostfriesentee]]></category>
		<category><![CDATA[Ostfriesische Teezeremonie]]></category>
		<category><![CDATA[Tee]]></category>
		<category><![CDATA[Teetied]]></category>
		<category><![CDATA[Teeweltmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Teezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin in letzter Zeit des Öfteren in den Genuss einer sehr schönen alten Tradition gekommen: dem nachmittäglichen Ostfriesentee. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin in letzter Zeit des Öfteren in den Genuss einer sehr schönen alten Tradition gekommen: dem nachmittäglichen Ostfriesentee. Und auch wenn ich als alte Kaffeetrinkerin erst mal schlucken musste, als da Tee statt Kaffee serviert wurde, bin ich nun hellauf begeistert. Anders als bei Kaffee entsteht <span id="more-322833"></span>durch die Zugabe der so schön knisternden Kluntje (Kandiszucker) noch richtig Action am Tisch. Zwar bleibe ich generell wohl trotzdem bei Kaffee, aber wenn ich in den Genuss komme, bei Ostfriesen zum Tee eingeladen zu sein, dann vermisse ich ihn keine Sekunde lang.</p>
<div id="attachment_322835" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322835" title="Kluntjes" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Kluntjes.jpg" alt="Kluntjes" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ostfriesentee wird mit Kluntjes gesüßt und nicht mit normalem Zucker.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was bedeutet Ostfriesentee?</h2>
<p>Ostfriesentee ist immer schwarzer Tee, der aus mehreren Sorten bestehen kann. Hauptbestandteil sind jedoch Assam Sorten. Wenn der Ostfriese nachmittags zur „Teetied“ ruft, dann versammelt sich wenn möglich die ganze Familie. Und auch Gästen wird grundsätzlich immer ein Tee angeboten, egal zu welcher Zeit. Diese Tradition scheint ihre Ursprünge in Indien zu haben, als Seefahrer das Getränk Anfang des 17ten Jahrhunderts nach Friesland brachten. Der Tee wird aber nicht nur nachmittags getrunken, sondern auch vormittags und mancherorts sogar noch abends. Die Ostfriesen sind Weltmeister im Teetrinken. Seit Jahren stehen sie ganz oben in der Liste des größten Tee – pro – Kopf – Verbrauchs weltweit. Knappe 300 Liter trinkt jeder Ostfriese im Jahr.</p>
<h2>Das richtige Teezubehör</h2>
<p>Für<strong> </strong>den echten Teegenuss braucht man so einiges an Zubehör. Ganz klassisch gehören dazu:</p>
<ul>
<li>Eine Teekanne</li>
<li>Ein Stövchen</li>
<li>Die Ostfriesenteemischung nach Geschmack</li>
<li>Weiches, kochendes Wasser</li>
<li>Kluntjes (Kandis), weiß oder braun</li>
<li>Sahne</li>
<li>Ein Sahnelöffel</li>
<li>Teetassen und Untertassen aus Porzellan</li>
</ul>
<h2>So wird er zubereitet</h2>
<p>Die Zubereitung variiert nur wenig von Familie zu Familie. Korrekterweise wird die Kanne zunächst mit kochendem und am besten weichem Wasser gespült. Dann wird der Tee hineingegeben, entweder Beutel, oder bei losem Tee ein Löffel pro Tasse und noch einen zusätzlich „für die Kanne“. Dann wird die Kanne mit dem nicht mehr kochenden Wasser aufgefüllt und der Tee etwa 4 Minuten ziehen gelassen. Die optimale Ziehzeit ist Geschmackssache. Wer losen Tee benutzt muss dann den Tee mit einem Sieb in eine Servierkanne umfüllen.</p>
<h2>So wird er getrunken</h2>
<p>Essentiell ist die Zugabe der Kluntjes, die entweder vor dem Eingießen in die Tasse gefüllt werden oder danach. Wieder eine Geschmackssache, die die ganze Zeremonie aber eben auch zum Erlebnis werden lässt. Knistern wird es so oder so. Nach Belieben wird noch Sahne in den Tee gegeben. Dafür gibt es in vielen Haushalten sogar einen eigenen Sahnelöffel, der oftmals reichlich verziert ist. Liebhaber rühren den Tee nicht um, sondern genießen die verschiedenen Geschmacksstufen nacheinander. Erst herb, dann milchig cremig, dann süß. Mindestens drei Tassen werden pro Kopf normalerweise zu jeder Teezeit getrunken. Oft wird noch süßes Gebäck zum Tee gereicht. Das muss aber nicht sein. Also ich finde, da kann man den Kaffee ruhig auch mal stehen lassen. Wach macht schwarzer Tee wegen seines Coffeingehaltes ja auch allemal.</p>
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		<title>Osteopathie – Heilenergie gegen Schmerzen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamara Niebler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[alternative Heilmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Chiropraktik]]></category>
		<category><![CDATA[Heilenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Knochenheilkunde]]></category>
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		<category><![CDATA[Rückenschmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstheilungskräfte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehören Sie zu denjenigen, die von der Schulmedizin enttäuscht sind? Gehetzte Ärzte, die sich nicht genügend Zeit für Ihre Patienten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Gehören Sie zu denjenigen, die von der Schulmedizin enttäuscht sind? Gehetzte Ärzte, die sich nicht genügend Zeit für Ihre Patienten nehmen und schnell irgendwelche Medikamente verschreiben. Viele Menschen probieren stattdessen alternative Heilmethoden aus. Vor allem die Osteopathie boomt! Denn der Osteopath nimmt <span id="more-322751"></span>sich Zeit für seine Patienten, hört ihnen zu und widmet ihnen auch genügend Aufmerksamkeit. Doch nach wie vor streiten Wissenschaftler und Heilpraktiker über die Wirksamkeit der alternativen Heilmethode. Zum Teil gibt es zwar positive Befunde, doch die meisten Studien genügen nicht den Ansprüchen wissenschaftlicher Arbeit. Ich möchte Ihnen die Osteopathie hier einmal vorstellen.</p>
<div id="attachment_322752" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322752" title="Osteopathische Behandlung" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Osteopathische-Behandlung.jpg" alt="Osteopathische Behandlung" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Osteopathie ist längst kein Geheimtipp mehr sondern eine etablierte alternative Heilmethode.<strong><br /></strong></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Osteopathie – Was ist das genau?</h2>
<p>Einen ersten Anhaltspunkt, um was es sich bei der Osteopathie überhaupt handelt, finden wir in der Wortbedeutung: Die beiden altgriechischen Begriffe stehen für osteon, Knochen, und pathos, Leiden. Osteopathie bedeutet also im eigentlichen Wortsinn Knochenheilkunde, geht aber weit darüber hinaus. Insbesondere in Europa gelten osteopathische Behandlungsmethoden als diagnostische und therapeutische Verfahren, die manuell ausgeführt werden (auch Chiropraktik genannt).</p>
<h2>Die Einheit von Struktur und Funktion</h2>
<p>Die Osteopathie ist der Überzeugung, dass wir Menschen nicht aus abgetrennten Einheiten bestehen, sondern aus unzähligen Strukturen, die alle mehr oder weniger miteinander verbunden sind. Zum besseren Verständnis: Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe zählen als Strukturen. Jede einzelne dieser Strukturen benötigt aber die anderen, um überhaupt eine intakte Funktionseinheit zu bilden. Denn ein Knochen kann sich nicht ohne Muskeln bewegen, die Muskeln benötigen aber Sehnen, um eine Körperbewegung erst zu ermöglichen und die Sehnen wiederum verbinden die restlichen Strukturen mit unseren Organen. So will die Osteopathie erklären, weshalb wir Beschwerden an einer Körperstelle haben, die nach schulmedizinischem Verständnis völlig gesund ist, obwohl das Problem an einer ganz anderen Körperstelle liegt. Eben darum kümmert sich die Osteopathie: Nicht allein um einzelne Beschwerden oder Erkrankungen, sondern um den ganzen Patienten.</p>
<h2>Die Selbstheilungskräfte des Körpers</h2>
<p>Für die Osteopathie ist Gesundheit eine Gleichgewichtsart des Körpers. Dieses Gleichgewicht kann der Körper allerdings nicht so einfach herstellen und bewahren, weil wir ständig inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt sind. Ist das Gleichgewicht erst einmal aus den Fugen geraten, erkranken wir. Doch damit wirft der Körper noch nicht das Handtusch, sondern bemüht sich, sein Gleichgewicht, also unsere Gesundheit, wiederzuerlangen. Die Fähigkeiten unseres Körpers zur Genesung sind allgemein unter dem Begriff „Selbstheilungskräfte“ bekannt. Zum Beispiel ein verheilender Knochen nach einem Bruch oder die Blutgerinnung einer Wunde sind Selbstheilungskräfte des Körpers, die ihm wieder zur vollen Funktionsfähigkeit verhelfen.</p>
<h2>Wie heilt die Osteopathie?</h2>
<p>Den Zusammenhalt dieser kleinen Struktureinheiten in unserem Körper stellen sogenannte Faszien her. Faszien sind dünne Hüllen für unser Bindegewebe, die jede Struktur umgeben. Was für die Schulmedizin nebensächlich ist, spielt für die Osteopathie eine große Rolle: Sie führen den Osteopathen nämlich von einer Körperstruktur zu nächsten und lassen auf Funktionsstörungen von der einen Stelle auf die andere schließen. Die Osteopathie vermutet, dass Beschwerden oder Krankheiten erst dann entstehen, wenn eine Bewegungseinschränkung (aus welchen Gründen auch immer) eine Struktur am Funktionieren hindert. Viel schlimmer noch, Funktionsstörungen können sogar der Struktur an sich schaden. Darum bemühen sich Osteopathen, die Bewegungseinschränkungen mittels Massagen zu lösen. Sie tun dies aber nur, um die Selbstheilungskräfte des Körpers dabei zu unterstützen, sich voll zu entfalten.</p>
<h2>Wirksamkeit gegen Rückenschmerzen bestätigt</h2>
<p>Hilft eine osteopathische Behandlung nun wirklich gegen Schmerzen? Die Bundesärztekammer schuf im Jahr 2009 einen Arbeitskreis aus Neurologen, Orthopäden, Rehabilitationsmedizinern und Juristen, die eine Bewertung osteopathischer Verfahren auf der Basis verschiedener Studien erstellen sollten. Der Arbeitskreis resümmierte: Osteopathische Behandlungen „können bei einer Reihe unterschiedlicher Gesundheitsstörungen wirksam sein“. Ein wenig aussagekräftiges Fazit. Es scheint jedoch erwiesen zu sein, dass die Osteopathie gegen Rückenschmerzen wirkt. Doch wie sieht es mit anderen Beschwerden aus? Zumindest sehen manche Mediziner die Wirksamkeit in weiteren Bereichen als so gut wie belegt an, denn die positiven Ergebnisse einiger Studien seien nicht von der Hand zu weisen. Andere Experten sind von der Datenlage völlig unbeeindruckt, da viele Untersuchungen nicht genügend Fallzahlen oder unabhängige Prüfungsinstanzen besäßen.</p>
<p>Für mich ist die Osteopathie eine sanfte Heilmethode, die als Ergänzung zu einer ärztlichen Behandlung herangezogen werden kann. Gerade bei Verspannungen und Rückenschmerzen kann ein Osteopath vielleicht Linderung verschaffen. Womöglich eröffnet er Ihnen auch den Blick auf einen anderen Problemkomplex, der Ihnen bisher nicht ins Auge fiel. Von Krankheiten heilen kann er Sie aber nicht.</p>
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		<title>Beautytrend Naturkosmetik</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 05:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamara Niebler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kosmetik]]></category>
		<category><![CDATA[Allergiker]]></category>
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		<category><![CDATA[NATRUE]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkosmetik]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkosmetik-Prüfsiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Bio-Kosmetik liegt voll im Trend. Nicht nur weil viele herkömmliche Kosmetikprodukte aufgrund von Inhaltsstoffen wie Silikone oder Parabene in Verruf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bio-Kosmetik liegt voll im Trend. Nicht nur weil viele herkömmliche Kosmetikprodukte aufgrund von Inhaltsstoffen wie Silikone oder Parabene in Verruf geraten sind, sondern auch weil Naturkosmetik sorgfältig ihr Image pflegt. Werbeslogans wie „aus rein natürlichen Inhaltsstoffen“ oder „naturbelassen“ und „Bio“ suggerieren uns, dem Körper etwas Gutes zu tun. <span id="more-322744"></span>Die kleinen Bildchen auf den Verpackungen, Tiegeln und Tuben vermitteln uns gleichzeitig ein warmes, vertrautes Gefühl. Fast so als würden duftende Blüten, satte Früchte und reichhaltige Pflanzenöle vorsichtig und von Handarbeit zu wohltuenden Mixturen verarbeitet. All diese Aufdrucke machen sich gut, sagen aber nichts darüber aus, wie naturbelassen und gesund der Inhalt wirklich ist. So ist auch nicht klar, ob Naturkosmetik wirklich für Allergiker und empfindliche Haut und Haar geeignet ist. Lesen Sie hier, worauf Sie alles achten müssen, um bei Bio-Kosmetik auf Nummer sicher zu gehen.</p>
<div id="attachment_322748" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322748" title="Biokosmetik" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Biokosmetik.jpg" alt="Biokosmetik" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Die natürlichen Inhaltsstoffe von Biokosmetik-Produkten können ebenso allergische Reaktionen hervorrufen wie chemische Mittel.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Naturkosmetik ohne gesetzliche Standards</h2>
<p>Tatsächlich gibt es für das, was wir als Naturkosmetik bezeichnen, keinerlei gesetzliche Vorgaben und keine einheitliche Definition. Bisher scheiterte die Einführung eines internationalen Naturkosmetik-Labels an den Herstellern, die sich nicht auf die Kriterien einigen konnten. So meiden manche Produzenten zwar Erdölprodukte, verwenden aber synthetische Duft- oder Konservierungsstoffe. Wieder andere verzichten auf die letztgenannten und nutzen aber Substanzen auf Erdölbasis. Und Tierversuche sind leider auch nicht auszuschließen. Viele Naturkosmetik-Unternehmen verwenden außerdem Verpackungsmaterialien, die sich nicht natürlich abbauen. Wenig ökologisch, oder? Wer übrigens Wikipedia zum Thema Naturkosmetik zu Rate zieht, der stößt auf die interessante Formulierung: Kosmetikprodukte, „die zumindest dem Anspruch nach schonender für Mensch und Umwelt und aus „natürlicheren“ Rohstoffen hergestellt sind als herkömmliche Kosmetika.“ Klingt nicht nach dem, was wir uns darunter vorstellen, nicht wahr?</p>
<h2>Wie viel Natur steckt in Naturkosmetik?</h2>
<p>Eine Ausgabe von Ökotest im November des Jahres 2011 bestätigt diese Bedenken übrigens: Die Naturkosmetik-Produkte vieler Hersteller mit einem selbsternannten Bio-Siegel bestehen hauptsächlich aus Chemie. Meist ist nur eine verschwindend geringe Dosis von Naturprodukten enthalten, ersichtlich daran, dass die Substanz auf der INCI-Liste (Liste der Inhaltsstoffe) weit unten steht. Mit künstlichen Farb- und Duftstoffen geizen die Marken allerdings nicht, dabei sind viele dieser Stoffe bedenklich für Haut und Haar.</p>
<p>Die chemischen Stoffe, die in so manchen Naturkosmetika vorkommen, sind so zahlreich, dass ich nicht alle hier auflisten kann. Doch zählen vor allem der künstlichen Farbstoff Tartrazin (CI 19140), sowie synthetische Konservierungsstoffe mit Formaldehyd, chemische UV-Filter und weitere Zutaten dazu. Synthetische Konservierungsstoffe kursieren unter dem Namen Paraben, Silikon und Paraffin (Erdölbasis). Künstlich sind auch die Duftstoffe Butylphenyl Methylpropional, Lyral und Methyl 2-octynoate.</p>
<h2>Kein Prüfsiegel, kein Bio!</h2>
<p>Der Begriff Naturkosmetik ist zwar nicht geschützt, dennoch existieren mittlerweile drei standardisierte Zertifikate, sogenannte Prüfsiegel, die den Ausschluss von chemischen Inhaltsstoffen, unwürdigen Arbeitsbedingungen und Tierversuchen garantieren. Wenn Sie auf Produkte mit diesen Siegeln achten, können Sie Ihren Einkauf ruhigen Gewissens genießen.</p>
<p><strong>1. Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e. V. (BDIH)</strong></p>
<p>Das BDIH-Siegel verbürgt sich für Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) und den Verbot von Tierversuchen. Zudem sind Produkte, die mit diesem Zertifikat versehen sind, frei von synthetisch-organischen Farbstoffen, Silikonen und Erdölprodukten. Es ist in Deutschland das bekannteste Siegel für Naturkosmetik. Die Richtlinien und Hersteller-Liste des BDIH können Sie auf der Homepage einsehen: <a title="Kontrollierte Naturkosmetik" href="http://www.kontrollierte-naturkosmetik.de/index_d.htm" target="_blank">http://www.kontrollierte-naturkosmetik.de/index_d.htm</a></p>
<p><strong>2. ECOCERT Organisation für Bio-Zertifizierung (Ecocert)</strong></p>
<p>Das Ecocert-Siegel steht unter behördlicher Kontrolle. Hier handelt es sich um eine unabhängige Umwelt-Kontrollorganisation, die seit 2002 auch Kosmetikprodukte prüft. Dieses Zertifikat arbeitet mit zwei Stufen: Ist es mit „Organic“ gekennzeichnet, so sind 95 % der Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. Findet sich „Made with organic ingredients“ darauf, so müssen es nur 50 % der Inhaltsstoffe sein. Link:<a title="Ecocert - Biokosmetik und Wellness " href="http://www.ecocert.de/biokosmetik-und-wellness" target="_blank"> http://www.ecocert.de/biokosmetik-und-wellness</a></p>
<p><strong>3. True Friends of Natural and Organic Cosmetics Organisation (NATRUE)</strong></p>
<p>Das NATRUE-<strong></strong>Siegel gibt mit seinem Drei-Sterne-System die Qualitätsstufen des jeweiligen Produkts an. Naturkosmetik mit natürlichen Inhaltsstoffen ist die niedrigste Stufe (1 Stern). Artikel mit einem Anteil von über 70 % Bio-Stoffen belegen die zweite Stufe (2 Sterne), während diejenigen mit mindestens 95 % Bio-Anteil die höchste Qualität besitzen (3 Sterne). LINK: <a title="Das NATRUE - Label" href="http://www.natrue.org/de/unser-label/" target="_blank">http://www.natrue.org/de/unser-label/</a></p>
<h2>Achtung: Natürlich bedeutet nicht verträglich!</h2>
<p>Doch auch wenn es sich um Naturkosmetik handelt, die zertifiziert wurde, heißt das nicht, dass die Produkte auch verträglicher oder reizarmer wären. Gerade wenn Sie mit herkömmlichen Kosmetikprodukten schon Probleme haben oder unter Allergien leiden, sollten Sie auch mit Naturkosmetik vorsichtig umgehen. Sogenannte Kontaktallergien könnten sich einstellen. Besonders häufig treten diese bei Teebaumöl, Zimt, Vanille oder Schafgarbe auf. Ob Sie auf Naturprodukte allergisch reagieren, können Sie nur durch Selbsttests herausfinden. Manchmal hilft es aber auch, wenn Sie sich über Kreuzallergien informieren und entsprechende Inhaltsstoffe meiden. Wie auch immer, sobald sich Rötungen zeigen, sollten Sie das Produkt auf jeden Fall absetzen.</p>
<h2>Achtung: Keimbildung möglich!</h2>
<p>Eine weitere Schwierigkeit im Umgang mit Naturkosmetik ist die Gefahr der Keimbildung. Da Bio-Produkte keine synthetischen Konservierungsstoffe enthalten, könnten Keime entstehen. Darum sind Tuben zu empfehlen: Die kleinere Öffnung macht eine mögliche Keimbelastung sehr viel geringer. Zudem sollten Sie Cremes bei einer Zimmertemperatur von 18-20 Grad lagern. Es wäre auch vorteilhaft, wenn Sie sich angewöhnen, die Creme nicht mit den Fingern zu entnehmen, sondern mit einem Spatel oder Löffel. Ist Ihnen das zu umständlich, dann sollten Sie wenigstens Ihre Hände unmittelbar vor dem Auftragen gründlich reinigen.</p>
<p>Wenn Sie sich also für natürliche und nachhaltige Kosmetikprodukte entschieden haben, dann sollten Sie immer darauf achten, dass eines der drei Siegel abgebildet ist.</p>
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		<title>Der Schmerz im Gelenk – Ursachen, Symptome und Vorbeugung von Arthrose (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 06:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamara Niebler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbedingte Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenke]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkerkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkknorpel]]></category>
		<category><![CDATA[Gelenkverschleiß]]></category>
		<category><![CDATA[Nährstoffmangel]]></category>
		<category><![CDATA[O-Beine]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
		<category><![CDATA[X- Beine]]></category>

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		<description><![CDATA[Arthrose zählt zu den häufigsten Abnutzungserscheinungen an den Gelenken. Laut Schätzungen ist fast jeder Bundesbürger ab einem Alter von 60 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Arthrose zählt zu den häufigsten Abnutzungserscheinungen an den Gelenken. Laut Schätzungen ist fast jeder Bundesbürger ab einem Alter von 60 Jahren davon betroffen. Allerdings zeigt sich schon bei jedem zweiten Deutschen, der älter als 35 ist, diese Art von Verschleißerscheinungen. <span id="more-322734"></span>Lässt sich so eine Abnutzung der Gelenke überhaupt hinauszögern oder verhindern? Und wie steht es um mögliche Heilungsmethoden? Die Antworten auf diese Fragen habe ich Ihnen in unserem zweiteiligen Arthrose-Spezial zusammen getragen. Lesen Sie jetzt den ersten Teil:</p>
<h2>Arthrose – Was ist das?</h2>
<p>Die Arthrose ist eine der häufigsten Formen von Gelenkerkrankungen. Es handelt sich um die fortschreitende Zerstörung des Gelenkknorpels durch Verschleiß. Der Knorpel nutzt sich regelrecht ab. Mit der Zeit können auch die Gelenkkapsel und die umliegende Muskulatur in Mitleidenschaft gezogen werden. So verkümmert das Knorpelgewebe allmählich. Letztendlich kann so das Gelenk nicht mehr reibungslos bewegt werden, d. h. es treten Schmerzen auf. Der Verschleiß kann an allen Gelenken auftreten, doch am häufigsten sind Wirbelsäule, Hüftgelenk, Kniegelenk, Handgelenk und Fußgelenk davon betroffen. Das sind all diejenigen Gelenke, die während unseres Alltags am stärksten beansprucht werden.</p>
<div id="attachment_322739" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322739" title="Übergewicht" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Uebergewicht-Arthrose.jpg" alt="Übergewicht" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Übergewicht belastet auch die Gelenke. Achten Sie stets auf Ihre Figur - nicht nur um Arthrose vorzubeugen.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was geschieht im Körper bei einer Arthrose-Erkrankung?</h2>
<p>Das spezifische Kennzeichen der Arthrose ist die zunehmend dünner werdende Knorpelschicht eines Gelenks. Der Knorpel ist eine schützende und elastische Schicht, die sich um das Gelenk spannt. Ein gesunder Knorpel dient als Stoßdämpfer bei plötzlichen und ruckartigen Bewegungen. Wenn sich nun der Knorpel auflöst, dann reiben die Knochenenden ungeschützt aneinander, und der Betroffene leidet an starken Schmerzen. Es geschieht nicht selten, dass sich abgenutzte Gelenke verformen. Später können sie sogar ganz steif werden. Genau deswegen haben Betroffene oft Schwierigkeiten, aus dem Auto zu steigen oder sich die Strümpfe anzuziehen.</p>
<h2>Mögliche Ursachen für Arthrose</h2>
<p>Was genau eine Arthrose verursacht, ist nicht im Detail bekannt. Mittlerweile ist zumindest die Auffassung widerlegt, dass Arthrose nur altersbedingt auftritt. Ein höheres Alter stellt zwar unweigerlich einen Risikofaktor dar, weil mit zunehmendem Alter Elastizität und Belastbarkeit des Gelenkknorpels deutlich sinken. Doch auch bei vielen jüngeren Menschen zeigen sich bereits erste Symptome von Verschleißerscheinungen an den Gelenken. Unter diesen Umständen ist die Medizin heutzutage angehalten, ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren als mögliche Ursache anzunehmen.</p>
<p><strong>1.   </strong><strong>Verletzungen und Unfälle</strong></p>
<p>Etwa ein Drittel der Arthrose-Erkrankungen ist durch Verletzungen oder Unfälle verursacht.  Denn bereits kleinste Verletzungen reichen aus, um den langsamen Abbau des Gelenkknorpels voran zu treiben. Sogar kleine Risse in Sehnen und Bändern belasten den Knorpel. Zu den gängigsten Verletzungen, die eine Arthrose begünstigen, zählt der Meniskusriss oder die Kreuzbandverletzung.</p>
<p><strong>2.   </strong><strong>Ständige Überlastung und Überbelastung</strong></p>
<p>Die Ausführung von bestimmten Bewegungen, tagaus, tagein und über Jahre hinweg, kann die betroffenen Gelenke überlasten. Genauer gesagt, die Gelenke werden so stark beansprucht, dass sie sich schlicht und einfach vor der Zeit abnutzen. Diese berufsbedingten Arthrosen sind äußerst häufig. Sportler oder Bauarbeiter leiden häufig darunter. Das Gleiche gilt für Übergewichtige: Über Jahre hinweg lastet zu viel Gewicht auf den Gelenken. Knochen und Muskeln können die Gewichtslast vielleicht zeitweilig stützen und so die Gelenke etwas entlasten, doch in der Regel treten nach wenigen Jahren Übergewicht schon die ersten Schmerzen auf.</p>
<p><strong>3.   </strong><strong>Genbedingte Erkrankung</strong></p>
<p>Wie bei jeder Krankheit müssen auch individuelle Bedingungen berücksichtigt werden. So haben Studien bestätigt, dass der Schweregrad und die Häufigkeit von Gelenkverschleiß mit der erblichen Veranlagung des Betroffenen zusammenhängen.</p>
<p><strong>4.   </strong><strong>Fehlstellungen der Gelenke</strong></p>
<p>Manche Menschen kommen schon mit einer Fehlstellung der Gelenke auf die Welt. Wird diese Fehlstellung nicht schon in der Kindheit behoben, kann dies zu einem beschleunigten Abbau des Gelenkknorpels führen. Ihnen sind doch bestimmt die sogenannten X- oder O-Beine geläufig? Genau hier handelt es sich um angeborene Fehlstellungen der Kniegelenke, die zu Arthrose führen können, wenn sie nicht frühzeitig behandelt werden.</p>
<p><strong>5.   </strong><strong>Ernährungsbedingte Erkrankung</strong></p>
<p>Zunehmend lauter werden die Stimmen, die Arthrose für ein Ernährungsproblem halten. Diverse Studien lassen nämlich darauf schließen, dass Nährstoffmangel und falsche Ernährung die Arthrose in einer späteren Lebensphase auslösen. Jedoch erfreut sich diese Annahme keiner allgemeinen Akzeptanz bei den Experten. Es ist lediglich anerkannt, dass Ernährungsgewohnheiten einen großen Einfluss auf den Krankheitsverlauf ausüben.</p>
<h2>Wie erkenne ich eine Arthrose? Welche Symptome gibt es?</h2>
<p>Zunächst sind die Beschwerden meist unspezifisch: Zu den gängigen Symptomen einer Arthrose gehören morgendliche Spannungsgefühle und Steifheit in den betroffenen Gelenken. Das wichtigste Merkmal sind auch die sogenannten Anlaufschmerzen: Am Anfang einer Bewegung sind die Schmerzen noch sehr stark und lassen im weiteren Verlauf der Belastung langsam nach. Auch knirschende oder knackende Geräusche bei der Bewegung eines Gelenkes sollten Sie sofort alarmieren, das gleiche gilt für Muskelverhärtungen zusammen mit Schwellungen um ein Gelenk herum. Viele Betroffene klagen auch über Wetterfühligkeit, das bedeutet, bei feucht-kaltem Wetter stellen sich eher und häufiger Schmerzen ein. Typisch ist es auch, dass sich Schmerzphasen von höherer und niedrigerer Intensität abwechseln.</p>
<p>Ein Fortschreiten des Gelenkverschleißes zieht auch intensivere Symptome nach sich. Schmerzen treten öfter auf, sogar in Ruhezuständen oder während des Schlafens, und die Beweglichkeit des betroffenen Gelenkes nimmt immer weiter ab.</p>
<h2>Wie kann ich Arthrose vorbeugen?</h2>
<p>Die Vermeidung ungünstiger Belastungen und unnötiger Beanspruchungen für die Gelenke kann helfen, das Arthrose-Risiko auf ein Minimum zu reduzieren. Manchmal ist es auch angeraten, eine angeborene Fehlstellung operativ zu beseitigen. Der mit Abstand größte Risikofaktor ist allerdings übermäßiges Gewicht. Regelmäßige Bewegung ist das A und O eines gesunden Lebens. Körperliche Aktivität fördert nämlich die Ernährung unseres Knorpels – und je besser er genährt ist, desto langsamer und schwerer baut er sich ab. Außerdem stärken Sie so die Gelenke und bremsen das Fortschreiten von Arthrose. Das gilt jedoch nur, wenn Sie sich vorwiegend in gelenkschonenden Sportarten üben: Zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen im Kraulstil. Alle Sportarten mit Druck- oder Stoßbelastung sollten Sie hingegen meiden. Für regelmäßige Bewegung müssen Sie nicht unbedingt schweißtreibenden Sport machen. Auf die Regelmäßigkeit der Bewegung, das dauerhafte Ausüben kommt es an! Es reicht schon, wenn Sie sich angewöhnen, zweimal die Woche einen Spaziergang zu machen oder Einkäufe immer mit dem Fahrrad zu erledigen.</p>
<p>Lesen Sie demnächst im zweiten Teil, welche Arthrose-Behandlungsmöglichkeiten die Schulmedizin bietet und wie die alternative Medizin versucht, die Verschleißerscheinungen in den Griff zu bekommen.</p>
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		<item>
		<title>Die Salatsaison ist eröffnet – jetzt gibt es wieder Kopfsalat, Endivien und Eichblattsalat</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 12:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Schmidt</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmmm, das schmeckt! An warmen Tagen esse ich mittags am liebsten einen frischen, knackigen Salat. Gemischt mit saftigen Tomaten, Gurke und Paprika ist im Handumdrehen eine leckere Mahlzeit gezaubert, die mich mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt. Und das Beste daran: <span id="more-322723"></span>Die grünen Vitaminbomben sind auch noch gut für die schlanke Linie. Jetzt gibt es endlich wieder erntefrischen Kopfsalat, Endivien und Eichblattsalat aus heimischem Freilandanbau. Höchste Zeit also für ein Loblied auf den Salat und ein paar unwiderstehliche Rezepte.</p>
<p>Blattsalate sind wunderbare Vitamin- und Mineralstoff-Lieferanten. Sie enthalten zum Beispiel Vitamin C, B und E sowie Provitamin A, das als Antioxidans die Zellen vor freien Radikalen schützt. Die Folsäure im Salat ist wichtig für die Blutbildung und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem liefern die grünen Blätter reichlich Kalium, Eisen, Kalzium und Magnesium. Endivien-Salat punktet zusätzlich mit dem Bitterstoff Inulin, der harn- und gallentreibend wirkt. Bei all den wertvollen Inhaltsstoffen haben Blattsalate kaum Kalorien, da sie zu 95 Prozent aus Wasser bestehen. Beim Salat-Schlemmen können Sie also ohne schlechtes Gewissen so richtig reinhauen. Auf fett- und zuckerreiche Dressings sollten Sie dabei allerdings verzichten – sonst ist der ganze Schlankmach-Effekt wieder dahin.</p>
<div id="attachment_322725" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-322725" title="Salate" src="http://www.juvalis-versandapotheke.de/wp-content/uploads/2013/05/Salate.jpg" alt="Salate" width="500" height="300" /><p class="wp-caption-text">Freilandsalate schmecken nicht nur leckerer, sie sind auch gesünder als Salate aus dem Treibhaus.</p></div>
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<h2>Darauf sollten Sie beim Kauf achten</h2>
<p>Kopfsalat, Endivien und Eichblattsalat gibt es bei uns zwar das ganze Jahr über aus dem Treibhaus – jetzt, aus Freilandhaltung schmecken sie aber viel besser. Die Salatköpfe brauchen nämlich viel Sonnenlicht, damit sie sich kräftig entwickeln können. Auch der Nährstoffgehalt ist in Freilandpflanzen deutlich höher als bei Gewächshaus-Produkten. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Schnittflächen frisch aussehen und noch nicht braun verfärbt sind. Gerade bei Blattsalaten lohnt sich der Kauf aus biologischem Anbau – Salatköpfe nehmen nämlich mehr Schadstoffe aus Boden und Wasser auf als andere Gemüse. Blattsalate sind empfindlich und halten sich nur zwei bis drei Tage im Kühlschrank. Am besten sollten Sie sie im Gemüsefach lagern und in ein feuchtes Tuch einschlagen. Bereits gewaschener Salat hält sich, wenn Sie ihn gut trockenschleudern und in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Übrigens: Salat sollten Sie nie neben Tomaten legen, da diese ein Reifungshormon abgeben und die empfindlichen Blätter so schneller welken.</p>
<h2>Salate lecker und gesund zubereiten</h2>
<p>Blattsalate sind schnell und einfach zubereitet. Zuerst müssen Sie sie gründlich waschen und den harten Strunk entfernen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Blätter möglichst kurz im Wasser liegen lassen oder unter fließendem Wasser abspülen. Denn schon im Wasserbad verliert der Salat wichtige Nährstoffe. Erst nach dem Waschen zerkleinern und anschließend in einer Salatschleuder trocken schleudern. So kann der Salat das Dressing besser aufnehmen.</p>
<h2>Eichblattsalat mit Fenchel</h2>
<p>Mein Lieblings-Salat ist der Eichblattsalat – die zarten Blätter schmecken so himmlisch nussig. In Kombination mit Fenchel ergibt sich ein leckerer, frischer Sommersnack.</p>
<p><strong>Sie brauchen:</strong> 1 Eichblattsalat, 1 kleine Knolle Fenchel, 6 EL Olivenöl, 3 EL Balsamico Essig, 1 TL Dijon-Senf, Pfeffer, Salz.</p>
<p><strong>So geht’s:</strong> Salat waschen und trocken schleudern. Fenchel putzen, den Strunk entfernen und die Knolle in hauchdünne Scheibchen schneiden oder hobeln. Aus Olivenöl, Balsamico, Senf, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette zubereiten und über das Salat-Fenchel-Gemisch geben. Sofort servieren.</p>
<h2>Endivien-Salat mit Haselnüssen und Honig-Vinaigrette</h2>
<p>Der leicht bittere Geschmack von Endiviensalat harmoniert hervorragend mit einem süßlichen Salatdressing. Geröstete Nüsse geben dem Ganzen einen Extra-Kick.</p>
<p><strong>Sie brauchen:</strong> 1 Endiviensalat, 2 Tomaten, 50 g Haselnussblättchen, 1 TL Honig, 3 EL Weißweinessig, 4 EL Olivenöl, 1 EL Haselnussöl, Salz, Pfeffer.</p>
<p><strong>So geht’s:</strong> Salat waschen, in Streifen schneiden und gut trocken schleudern. Haselnussblättchen in eine Pfanne geben und ohne Öl hellbraun rösten. Tomaten waschen und klein würfeln. Honig, Essig, Olivenöl und Haselnussöl zu einem Dressing verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Nüssen mischen. Endiviensalat und Tomaten in eine große Schüssel geben und mit der Honig-Nuss-Soße übergießen. Dazu passt zum Beispiel frisches Baguette oder Ciabatta.</p>
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