Gesundes Eis selber machen - Juvalis Welt der Gesundheit

Gesundes Eis selber machen

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"Mami, krieg ich ein Eis?" - Kinderaugen strahlen, wenn sich die Kleinen diese erfrischende Leckerei kaufen dürfen, die so herrlich kühl und süß auf der Zunge schmilzt. Ein leckeres Eis schlecken gehört zum Sommer einfach dazu, und auch wir Erwachsene lieben den Genuss in vielen Geschmacksrichtungen. Vanille, Schoko, Erdbeer oder doch lieber Zitrone? Die Auswahl in den Eisdielen und Kiosken ist verführerisch. Dumm nur, dass die mahnende Stimme im Hinterkopf gleich anfängt, die Kalorien zu zählen. Leider hat sie mit ihren Einwänden nicht ganz unrecht, denn im fertigen Eis stecken jede Menge verborgene Dickmacher. Die Lösung: Machen Sie Ihr Eis doch einfach mal selber. So können Sie Kalorienbomben-Zutaten vermeiden und wissen genau, was Sie und Ihre Kinder essen. Und noch einen Vorteil hat die Zubereitung in der eigenen Küche: Sie können kreativ sein und ganz nach Geschmack Ihre eigenen Eissorten erfinden.

Erdbeereis

Eis selber machen: Auch ohne Eismaschine lassen sich z.B. aus Früchten gesunde erfrischende Köstlichkeiten kreieren, die nicht nur Kindern schmecken.

 

Welche Dickmacher stecken im Eis?

Zucker, Fett, Eier - all das sorgt dafür, dass Eis besonders schön cremig wird, und ist deshalb in größeren Mengen in der kalten Nascherei enthalten. Als Faustregel gilt: Je mehr Zucker in der Eismasse ist, desto weicher bleibt sie. Fett in Form von Sahne, Butter oder Pflanzenöl sorgt für eine cremige Konsistenz und lässt das Eis auf der Zunge schmelzen. Gleichzeitig dient Fett als Geschmacksträger und bewirkt, dass sich Schoko- oder Fruchtaroma und Süße noch besser entfalten. Aufgeschlagenes Eiweiß lockert die Eismasse auf. Eigelb wirkt wie ein natürlicher Emulgator, bindet Flüssigkeit und macht die Masse dadurch schön glatt. Dazu kommen im Fertig-Eis noch jede Menge künstliche Farbstoffe und Haltbarmacher.

Ist Frozen Yogurt gesünder als Eis?

Seit einiger Zeit ist der Frozen-Yogurt-Trend aus den USA auch zu uns herübergeschwappt und verkauft sich als gesunde Alternative zum herkömmlichen Eis. Doch Vorsicht: Joghurt-Eis hat zwar deutlich weniger Fett als Sahneeis. Weil dadurch aber auch Geschmack verloren geht, geben viele Hersteller eine Extraportion Zucker in die Eismasse. Die größten Dickmacher stecken in den Toppings, mit denen der Frozen Yogurt erst so richtig lecker wird. Wer also Schoko-Chips und Karamell-Soße über die vermeintlich kalorienarme Nascherei kippt, braucht sich über ein paar Extra-Pfunde auf den Hüften nicht zu wundern. Garantiert figurfreundlich ist das folgende Rezept für selbst gemachten Frozen Yogurt.

Grundrezept für Frozen Yogurt

Dieses leckere Joghurt-Eis können Sie nach Lust und Laune mit frischem Obst verfeinern. Für die Grundmasse brauchen Sie: 500 g Naturjoghurt, 1/4 TL Vanille,  abgeriebene Schale einer unbehandelten Limette, 30 g Puderzucker, 2 Eiweiß. Joghurt in einem mit Mulltuch ausgeschlagenen Sieb mehrere Stunden gut abtropfen lassen (am besten über Nacht), sodass eine quarkähnliche Masse entsteht. Mit Limettenschale, Puderzucker und Vanille verrühren, Eischnee schlagen und unterheben. In eine gefrierfeste Form geben und einfrieren. Ca. alle 20 Minuten herausnehmen und gut durchrühren. Nach zwei bis drei Stunden ist das Joghurt-Eis fertig.

Grundrezept Sorbet

Ein Sorbet ist eine kalorienarme, fruchtige Alternative zum Creme-Eis und erfrischt mit seinem großen Fruchtanteil. Sie brauchen: 150 ml Wasser, 100 g Zucker und 500 g Obst nach Wahl, z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren etc.  Wasser und Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten einköcheln, sodass ein Sirup entsteht. Die Hälfte des Sirups zu den Früchten geben und pürieren. Die Masse durch ein Sieb streichen und den restlichen Sirup unterheben. In eine gefrierfeste Form geben und 2-3 Stunden einfrieren, dabei ca. alle 20 Minuten herausnehmen und immer wieder mit der Gabel oder dem Schneebesen gut durchrühren.

Schmeckt Kindern: fruchtiges Wassereis

Die einfachste Methode, Eis selber zu machen, ist naturreine Fruchtsäfte zu verwenden. Einfach in kleine Förmchen (z.B. leere Joghurbecher) gießen, einen Holzstiel reinstecken und ab damit ins Gefrierfach. Besonders farbenfroh wird's wenn Sie verschiedene Säfte in Schichten aufgießen, z.B. eine Lage roten Kirschsaft, kurz anfrieren lassen, dann eine Lage Bananensaft, anfrieren lassen und so weiter.

Tipps und Tricks beim Eis-Selbermachen

Eis selber machen bringt Spaß und wird mit Kindern zum kleinen Event. Damit auch das Ergebnis ein voller Erfolg wird, sollten Sie ein paar grundlegende Tipps beachten.

  • Zucker immer auflösen, bevor Sie ihn unter die Eismasse mischen. So verbindet er sich optimal mit den anderen Zutaten. Am besten kochen Sie den Zucker kurz mit etwas Wasser auf, so entsteht ein Zuckersirup. Alternativ können Sie mit Honig oder Ahornsirup süßen.
  • Wenn Sie keine Eismaschine verwenden, sollten Sie das Eis regelmäßig gut durchrühren, damit es schön cremig wird. Das Rühren verhindert, dass sich große Eiskristalle bilden.
  • Achten Sie besonders auf die Hygiene, wenn Sie rohe Ei- und Milchprodukte für Ihr Eis verwenden, da sich in ihnen schnell Keime bilden können. Nach dem Antauen bald essen und nicht wieder einfrieren.

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