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Entspannungstechniken: Mit Yoga und Meditation im neuen Jahr entspannen

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Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die sich vorgenommen haben, 2012 etwas ausgeglichener und entspannter zu erleben. Schließlich wird in unserer Zeit voller Hektik und Stress das lebenswichtige Bedürfnis nach Ruhe und Erholung oft sträflich vernachlässigt. Die Folgen dieser permanenten Überlastung von Psyche und Organismus können sich in so gefährlichen Folgen wie dem Burnout-Syndrom, dem psychovegetativen Erschöpfungssyndrom, oder sogar in Anflügen einer depressiven Entwicklung im Sinne der Seligmanschen "Erlernten Hilflosigkeit" niederschlagen. Wer es zum Schutz der eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit gar nicht erst so weit kommenlassen will, eignet sich beizeiten wirksame und einfach auszuführende Entspannungstechniken an. Denn bewährte Entspannungstechniken sind wie Oasen der Ruhe auf der stürmischen See des Alltags, in deren friedlicher Atmosphäre Körper und Geist wieder neue Kräfte tanken dürfen. Deshalb sind Entspannungsübungen eine höchst sinnvolle und günstige Maßnahme zum vorausschauenden Erhalt der eigenen Belastbarkeit. Und ein weiterer Pluspunkt: Entspannungsübungen bringen mit erstaunlich geringem Aufwand, der in jede noch so dicht gepackte Tagesplanung passt, bemerkenswert nachhaltige Resultate.

Stressvermeidung mit Yoga und Meditation

Mit Yoga und Meditation verschaffen Sie Ihrem Körper eine willkommene Auszeit vom Alltagsstress.

Mentale Entspannungstechniken am Beispiel der Meditation

Meditation - das Wort hat im Reich heutiger Entspannungstechniken einen fernöstlichen Beigeschmack mit einem Hauch asiatischer Gelassenheit. Trotzdem braucht man weder eine jahrelange "Einweihung" noch endlose Seminare, um sich qualifiziert mit der Meditation als der "alten Weisen" unter den Entspannungstechniken anfreunden zu können. Denn Meditation bedeutet stets das freie Aufgehen lassen der Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt. Ein paar überraschende, aber darum umso anschaulichere Beispiele für die Möglichkeiten der Meditation im Alltag sind:

Abwaschen: Das warme Wasser umschmeichelt entspannend die Hände, was allein schon zu einem messbaren Absinken des Blutdrucks führt. Jetzt muss man sich nur noch ganz und gar, und ohne sich davon ablenken zu lassen, auf das perfekte Reinigen des schmutzigen Geschirrs konzentrieren. Schon hat man eine Meditation ohne Zeitverlust in den Alltagsablauf integriert. Überhaupt gehören Reinigungsarbeiten im Haushalt, die man alleine erledigt, zu den effizientesten Entspannungstechniken, die bekannt sind. Man muss sich einfach immer nur mit voller und ungeteilter Konzentration und mit einem unbedingten Willen zu Sorgfalt und Perfektion der jeweiligen Aufgabe zuwenden. So hält Meditation gleichermaßen den Geist und die Wohnung frisch.

Bewusst spazieren gehen: Die lockere Bewegung an der frischen Luft gehört zu den klärendsten Entspannungsübungen; allerdings nur, wenn wieder die für die Meditation unabdingbar ungeteilte Aufmerksamkeit dazukommt. Nordic Walking & Co. mögen körperliche Fitness fördern, aber die gestresste Seele wünscht es deutlich langsamer. Zu diesen Entspannungsübungen gehört die Meditation während des Gehens (Kinhin), in China auch als das Gehen in Achtsamkeit und Bewusstheit bekannt, oder auch die Haiku-Wanderung, während der man die Natur besonders intensiv in sich aufnimmt.

Warten: Es ist erstaunlich, wie viel Zeit wir jeden Tag mit Warten zubringen müssen. Doch anstatt über die unvermeidlichen Wartezeiten zu schimpfen, kann man sie allesamt zur Meditation nutzen. Tatsächlich gehört die Meditation zu den Entspannungstechniken, die man gänzlich umringt von fremden Menschen durchführen kann, ohne dass es jemandem auffallen würde. Wer wollte schon sagen können, ob man in der Supermarktkassenschlange sein Mantra in stiller Konzentration stets wiederholt, oder ob man an der Bushaltestelle nicht gerade seine Fußsohlen mit der Erde kommunizieren lässt? Tatsächlich sind alle Arten von Wartezeiten ideale Gelegenheiten dazu, eine Meditation auszuführen. Man muss diese sprudelnde Zeitquelle für Entspannungstechniken ganz einfach nur unvoreingenommen entdecken.

Mentale Entspannungstechniken am Beispiel des Yoga

Unter allen Entspannungstechniken, die den Körper sanft entstressen, gehört Yoga zu den bekanntesten. Yoga stammt aus Indien, weshalb die philosophische Begründung dieser Entspannungstechnik untrennbar mit einem gewissen religiösen Muster verwoben ist. Zum Glück muss man kein indischer Mönch sein, um aus dieser "biegsamsten" aller Entspannungstechniken enorme Gewinne für Geist und Körper ziehen zu können. Denn Yoga Übungen gibt es in allen Schwierigkeitsgraden für alle Sportlichkeitsstufen. Yoga eignet sich für frisch ambitionierte ehemalige Fitnessmuffel, und Yoga eignet sich auch als Erhaltungsübung für professionelle Torsionskünstler. Das gesundheitsförderliche Geheimnis von Yoga liegt in der raffiniert inszenierten Wechselwirkung von muskulärer Anspannung und anschließender Entspannung. Während der Anspannungsphase in der Yoga Übung muss man sich gewaltig auf die exakte Durchführung konzentrieren; ein durchaus auch mentaler Kraftakt, der einen praktizierenden indischen Geistlichen seinem Gott näher bringen kann. Und wird die Yoga Übung dann beendet, durchströmt ein herrliches Gefühl der Entspannung die gedehnten Glieder. So werden die Asanas oder Yogasanas, wie die körperlichen Yoga Entspannungstechniken auch genannt werden, zum täglich anzapfbaren Quell des Wohlbefindens in bester Tradition der Meditation.

Kommentare

Schrumpf Horst und Ingeborg 15:48 01.01.2012 E-mail

Finde ich gute Idee. Noch besser wäre
es wenn die genannten Punkte noch
genauer beschrieben wären (Video)

Oder wenn Sie wie bei Mental Sie Übungen anbieten würden. Das wäre ganz klasse!

Trotzdem danke sehr und ein gutes,
gesegnetes neues Jahr.

Anonymous 17:29 01.01.2012 E-mail

Respekt! So viel Blickfeld über den pharmazeutischen Tellerrand hinaus findet man in Apothekenblogs nicht allzu oft ...

Kerstin Böhm 18:15 01.01.2012 E-mail

Ein großes Lob an Ihre Versandapotheke - Eine tolle Idee mit solchen Beiträgen. Das ist für mich ein echtes Zeichen der Kompetenz. Vielen Dank.

Noch eine Bitte: Vielleicht können Sie in späteren Beiträgen ja mal die einzelnen Yoga Arten noch mehr vorstellen. Zum Beispiel Kundalini Yoga oder Bikram Yoga. Nur eine Idee.

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